FAQ

Wie sind die grossen Preisunterschiede von Rimuss-Produkten im Detailhandel zu erklären?

Die geringfügigen Unterschiede in Rezeptur und Ausstattung der verschiedenen Detailhändler rechtfertigen den Preisunterschied nicht. Alle Rimuss-Produkte sind aus 100% naturreinem Traubensaft ohne Konservierungsmittel hergestellt und in gleichem Masse gesund und bekömmlich.

Die Preisgestaltung und die Höhe der Handelsmarge insbesondere bei Aktionspreisen obliegen gänzlich den Händlern. Wir haben darauf keinen Einfluss.

Gemäss geltendem Schweizer Kartellgesetz ist es den Lieferanten ausdrücklich verboten, Einfluss auf die Verkaufspreise in den unterschiedlichen Kanälen zu nehmen, geschweige denn dem Handel die Verkaufspreise vorzuschreiben.

Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausstattung, der Abnahmemengen, den Logistikkosten sowie den kommerziellen Konditionen werden die Grosskunden von uns zu denselben Preisen beliefert.

Im Moment herrscht im Schweizer Detailhandel ein Verdrängungskampf, der mit harten Bandagen geführt wird. Besonders beliebt für sogenannte Lockvogelangebote sind emotional starke Marken. So entstehen bei Aktionen immer wieder Preisunterschiede auf vergleichbaren Produkten, die für den Konsumenten nicht nachvollziehbar sind. Als Markenartikelhersteller bedauern wir diese Tendenz und fördern sie in keiner Weise.


Können wir verantworten, Alkohol für Jugendliche zu produzieren und zu verkaufen?

Alkoholische Getränke bergen (wie viele andere Genussmittel auch) Gefahren. Wir sind jedoch überzeugt, dass diesen Gefahren mit Verboten zu begegnen, der falsche Ansatz ist. Verbote sind oft kontraproduktiv und bewirken genau das Gegenteil. Das verbotene Gut wird durch das Verbot noch begehrenswerter. Ziel muss es vielmehr sein, die Jugendlichen einen korrekten, vernünftigen und selbstverantwortlichen Umgang mit Gütern mit Gefahrenpotential zu lehren. Der Gesetzgeber hat entschieden, dass ein solch vernünftiger Umgang ab einem Alter von 16 Jahren erwartet werden kann.

Um den Jugendlichen Alternativen zum (masslosen) Alkoholkonsum aufzuzeigen, engagiert sich die Rimuss- und Weinkellerei Rahm AG zudem seit Jahren beim Blauen Kreuz, u.a. durch Unterstützung ihres alkoholfreien Barkonzepts blue cocktail bar.

Zudem hat die Firma durch ihre Rimuss-Produktpallette ja gerade eine alkoholfreie Alternative für Feierlichkeiten und Parties geschaffen, welche ein Mitfeiern auf Augenhöhe mit dem Rest der Gesellschaft, auch ohne Alkohol, ermöglicht.


Besitzverhältnisse der Rimuss- und Weinkellerei Rahm AG

Alle Aktien der Rimuss- und Weinkellerei Rahm AG befinden sich im Besitz der Rimuss-Stiftung. Die Stiftung bezweckt die Unterstützung von christlichen und anderen gemeinnützigen Werken und Tätigkeiten im In- und Ausland. Sie verfolgt keinerlei gewinnbringende Zwecke.


Traubensaft, nur ein Produkt mit viel Zucker und Kalorien?

Traubensaft ist ein äusserst gesunder Fruchtsaft. Er

  • löst dank seiner Spurenelemente wie ein Zünder im Motor wichtige chemische Reaktionen im Körper aus.
  • liefert wichtige Aufbaustoffe wie Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium usw.
  • baut dank seines Reichtums an Mineralstoffen überschüssige Säuren (z. B. Harnsäure) ab.
  • schont und stärkt die Verdauungsorgane, besonders die Leber, die Nieren und die Drüsen. Denn Traubensaft belastet diese Organe nicht. Bei reichlichem Genuss von Traubensaft und entsprechender Einschränkung fester Nahrung findet der Körper Zeit, sich zu reinigen. Ab und zu empfiehlt sich ein Traubensafttag. Durch die Reinigung des Lymphsystems und der Leber werden auch die Körpersäfte und die Zellen gereinigt. Der Zellstoffwechsel wird angeregt und normalisiert.
  • ist ein herrlicher Genuss. Kaum ein anderes Getränk besitzt eine solche Geschmacksfülle und -harmonie wie Traubensaft.

Als Alternative zu purem Traubensaft sind Mischgetränke mit Traubensaft ideal, welche die gesundheitliche Wirkung des Traubensafts noch steigern und Abwechslung schaffen. Z.B. Traubensäfte mit Artischocken-Auszügen. Diese sind auch weniger süss als reine Traubensäfte. Bei Wellness-Getränken, welche mittels der üblichen Teezubereitung hergestellt werden, werden die Wirkstoffe nicht richtig aktiviert. Speziell hergestellte Fertigpräparate sind wirksamer. Daher hat die Rimuss-Kellerei URPRESS CINUSS entwickelt.

Ungezuckerte Getränke sind gesünder

Die Schädlichkeit des raffinierten Weisszuckers ist bekannt. Weil er durch seine Verarbeitung keine Mineralstoffe mehr besitzt, nimmt der Körper die fehlenden und für den Abbau der Nahrung nötigen Mineralstoffe dort, wo er sie finden kann: im Körper selbst. Darum nennt man Fabrikzucker auch Kalkräuber. Weiche Knochen, fäulnisanfällige Zähne sind die Folge. Auch ist ein Körper, der nicht genügend Mineralstoffe erhält allgemein krankheitsanfälliger.

Es empfiehlt sich darum, gezuckerte Getränke zu meiden und Zucker in natürlicher Form in Obst und Fruchtsäften, also z.B. in Traubensäften zu geniessen, welche viele Mineralstoffe aufweisen.

Ist der Durst gross oder möchte man auf die Linie achten, so empfiehlt es sich, Furchtsäfte zu verdünnen.


Weinstein, Kristalle im Wein

Weinstein ist völlig harmlos. Die Kristalle, die sich im Wein finden, sind Säuren ­- Weinsäuren um exakt zu sein, welche sich mit dem im Wein enthaltenen Kalzium und/oder Kalium verbunden haben. Weinsäure kristallisiert während der Lagerung bei kalten Temperaturen. V.a. wenn Weine während der kühleren Monaten versendet werden, sind sie häufig tiefen Temperaturen ausgesetzt, bei denen sich die Kristalle bilden. Oftmals finden sie sich im Bereich des Korkens oder als Satz in der Flasche. Genau wie Sedimente im Rotwein sind diese Kristalle einfach Extramaterial, welches der Wein nicht mehr benötigt. Sie lösen sich im Mund auf, es droht also keine Verletzungsgefahr. Weinstein ist kein Weinfehler und beeinträchtigt auch den Geschmack nicht.
Da sich jedoch viele Leute schwertun mit Weinstein, hat die Kellerei Rahm einen Prozess implementiert, mit welchem die Kalzium-Kalium-Ionen, welche den Weinstein verursachen, mittels Osmose-Prinzip aus dem Wein extrahiert werden können.


Depot, Ablagerung, Sediment im Wein

Warum gibt es Ablagerungen im Wein und was bedeuten sie?
Das Weindepot ist eine natürlich vorkommende Nebenerscheinung des Alterungsprozesses von v.a. gehaltvollen, tanninreichen Rotweinen. Während ein Wein altert, neigen seine Moleküle dazu, aus ihren Verbindungen auszubrechen. Sedimente sind völlig natürlich und harmlos, obwohl sie ein bitteres Aroma abgeben können. Deshalb ist es am besten, die Flasche vor dem Trinken ein paar Tage aufrecht hinzustellen, damit sich das Depot am Flaschenboden sammeln kann und dann den Wein vorsichtig in ein sauberes Dekantiergefäss oder in eine neue saubere Flasche umzufüllen. Ein Depot kann als gutes Zeichen gewertet werden, welches den Anfang der Trinkfähigkeit eines schweren Weines anzeigt, es ist keinesfalls ein Weinfehler.


Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) / (Ablaufdatum)

Der Produzent von Fertigpackungen* ist verpflichtet, auf jeder Packung ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben. Dieses gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbussen sowie gesundheitliche Risiken zu konsumieren ist.
Das Lebensmittel ist in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrfähig. Die Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums liegt im Ermessen des Herstellers.
Mögliche Veränderungen nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit:

  • Veränderung des Aromas
  • Veränderung der Konsistenz
  • Austrocknung
  • Befall mit Bakterien mit oder ohne Giftbildung (z. B. Fleisch)
  • Befall mit Schimmelpilzen (mit Giftbildung)

Der Entscheid, ob er das wertverminderte Produkt noch verzehren möchte, liegt beim Verbraucher. Nach Öffnen der original verschlossenen Packung können Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Mikroorganismen Zugang zum Lebensmittel erhalten und damit seinen Verderb verursachen bzw. beschleunigen.

* Fertigpackungen sind gemäss wikipedia Packungen (meist von Lebensmitteln), die in Abwesenheit des Verbrauchers verpackt und verschlossen wurden, so dass der Inhalt nicht mehr ohne sichtbare Änderungen der Verpackung manipuliert werden kann.

 


Lebensmittelzusatzstoffe

Lebensmittelzusatzstoffe werden Lebensmitteln zur Erzielung chemischer, physikalischer oder auch physiologischer Effekte zugegeben. Ziel der Zugabe ist:   

  • Regulierung/ Stabilisierung von Struktur, Geschmack, Farbe sowie chemischer und mikrobiologischer Haltbarkeit
  • Sicherstellung einer störungsfreien Produktion

Dabei gibt es sowohl synthetische wie auch natürliche Präparate.

Lebensmittelzusatzstoffe dürfen nur nach ausdrücklicher Zulassung verwendet werden. Eine Zulassung wiederum wird nur dann erteilt, wenn wissenschaftlich erwiesen ist, dass keine Gesundheitsrisiken bestehen, die Zusatzstoffe technologisch notwendig sind und den Verbraucher nicht täuschen.

Zudem müssen Zusatzstoffe kenntlich gemacht werden. Hierfür gibt die Europäische Union jedem zugelassenen Stoff eine E-Nummer (E steht hierbei für "Europa" aber auch für "edible" = engl. für essbar.) Mit ihrer Hilfe ist es möglich, die verwendeten Zusatzstoffe sprachunabhängig zu bestimmen. 

Lebensmittelzusatzstoffe werden nicht alleinig als Lebensmittel verzehrt und sind auch keine charakteristische Zutat. Sie müssen für den Endverbraucher in der Zutatenliste angegeben werden (Verbraucherschutz) - entweder mit ihrem wissenschaftlichen bzw. Trivial-Namen oder mit der E-Nummer.


Verarbeitungshilfsstoffe

Verarbeitungshilfsstoffe sind Stoffe, die nicht selbst als Lebensmittelzutat verzehrt, jedoch aus technologischen Gründen während der Be- oder Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden. Sie können unbeabsichtigte, technisch unvermeidbare Rückstände, Abbau- oder Reaktionsprodukte von Rückständen hinterlassen. Dies jedoch in gesundheitlich unbedenklichen Anteilen und ohne technologische Auswirkung auf die Lebensmittel.

Dies bedeutet, dass Stoffe, die zur ordnungsgemässen Verarbeitung oder Herstellung technologisch benötigt werden, Lebensmitteln nur dann zugesetzt werden dürfen, wenn die eventuell verbleibenden Rückstände oder deren Umwandlungsprodukte für die Verbraucher gesundheitlich unbedenklich sind. Zusatzstoffe sind auch nur dann erlaubt, wenn ein vernünftiger Grund (technologische Notwendigkeit) für ihre Verwendung besteht.


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